Unser Fragebogen ist beendet!

Ihr Expert*innenwissen ist gefragt!

Bis zum 28. Februar 2021 war unsere Befragung zum Alltag mit Prostatakrebs aktiv. Wir haben uns an die vielen von Prostatakrebs betroffenen Menschen in Österreich gewandt und wollten von den Patienten und ihren Bezugspersonen mehr über das alltägliche Leben mit der Erkrankung lernen. Denn nur gemeinsam können wir die Gesundheitsversorgung von morgen gestalten!

 

 Wir sagen DANKE für eure Teilnahme!

PATIO-Umfrage Gemeinsam etwas bewirken

PATIO steht für...

Patient Involvement in Oncology

Warum jetzt?

Warum nicht schon früher? Worauf warten wir noch? Jetzt erst recht!

Die Coronakrise trifft derzeit die gesamte Gesellschaft. Menschen mit Prostatakrebs befinden sich zudem in einer besonders herausfordernden Situation. Therapietermine werden verschoben, man hat mehr Zeit zum Grübeln, trifft weniger Bezugspersonen und professionelle Fürsorgende persönlich.

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Wir haben...

... insgesamt zehn Personen gefunden, die von Prostatakrebs betroffen sind und ihren Erfahrungsschatz mit uns teilen möchten, um dieses Projekt mitzugestalten.

Betroffen sind im Alltag mit der Erkrankung auch Partnerinnen oder Partner, Töchter und Söhne, Enkel und Enkelinnen, enge Freunde sowie weitere  Bezugspersonen, die Patienten begleiten.

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Unser Ziel:

Mit PATIO entsteht eine Informations- und Unterstützungsplattform, aber auch eine einzigartige direkte Verbindung zur zielgerichteten Forschung – Stichwort personalisierte Medizin 2.0.

Wir wollen voneinander lernen – jede/r ist Expert*in auf einem eigenen Gebiet. Wir sind überzeugt: Fragen, Herausforderungen und Lösungen sind da.

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Unsere Initiative...

Durch die Regierungsmaßnahmen anlässlich der Corona-Krise ist der Austausch mit dem betreuenden Fachpersonal, den Bezugspersonen und anderen Menschen, die Ähnliches erleben, stark eingeschränkt. Die Isolation bringt viele Fragen, Unsicherheiten, und Sorgen mit sich – aber auch eigene Lösungen, die das persönliche Wohlbefinden fördern.

Gemeinsam mit der „Selbsthilfe Prostatakrebs" wollen wir einen Dialog mit Ihnen beginnen – damit Ihr Erfahrungsschatz in der Forschung ankommt.

Mehr denn je beschäftigen uns die Fragen:

  • Was fordert (chronische) Prostatakrebspatienten und ihre Bezugspersonen aktuell am meisten?
  • Welche Lösungen haben Sie gefunden, die sich positiv auf Ihre Lebensqualität im Alltag auswirken?

Gesammelte Herausforderungen, Bedürfnisse und individuelle Lösungen von Ihnen werden der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Zugleich dienen die Information der spezialisierten Forschungsgemeinschaft als Grundlage, um Forschungslücken rasch zu schließen.

Wir brauchen Sie, um gemeinsam ein online-basiertes Werkzeug zu entwickeln, mit dessen Hilfe Ihre Stimme von Zuhause aus in der Forschung ankommt!

Das Team...

Markus Mitterhauser
Projektkoordinator
LinkedInE-MailOrcid
Ekkehard Büchler
Patientensprecher
LinkedInE-MailOrcid
Amelie Dorn
Linguistin
LinkedInE-MailOrcid
Sanja Moldovan
Biologin
LinkedInE-MailOrcid
Marie Niederleithinger
Biochemikerin
LinkedInE-MailOrcid
Nandini Fribék
Germanistikstudentin

Das Ludwig Boltzmann Institut Applied Diagnostics forscht an der Medizinischen Universität in Wien an einer minimal-invasiven, personalisierten Diagnostik bei Prostata- und Dickdarmkrebs. Diese soll in naher Zukunft ohne blinde Prostata-Biopsien auskommen und klar die erfolgversprechendste Therapie vorgeben. Markus Mitterhauser, Sanja Moldovan und Marie Niederleithinger bilden gemeinsam mit der Sprach- und Geisteswissenschaftlerin Amelie Dorn und dem Experten und nach eigener Aussage „Urgestein der Prostatakrebs-Szene in Österreich und Europa", Ekkehard Büchler, das Kernteam. Nandini Fribék wirkt als studentische Mitarbeiterin am Projekt mit.

Die Selbsthilfe Prostatakrebs ist eine österreichweite gemeinnützige Organisation, die gegen Prostatakrebs kämpft und Betroffene unterstützt. Patienten und Bezugspersonen wird ein Rahmen geboten, um ihr Erleben und ihre Erfahrungen mit “Gleichbetroffenen” auszutauschen. Auch dienen Fachvorträge dem direkten Austausch mit den Urologinnen und Urologen und unterstützen so das Entwickeln des nötigen Selbstbewusstseins als “mündiger Patient”.

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist Österreichs zentrale außeruniversitäre Einrichtung für Wissenschaft und Forschung. Die ÖAW ist ein lebendiger Ort der Vermittlung wissenschaftlicher Leistungen und Erkenntnisse. Sie bietet Raum für Diskussion und fördert die Offenheit der Gesellschaft für Wissenschaft und Technologie.

Informations- und Unterstützungsplattform

Einzigartige direkte Verbindung zur zielgerichteten Forschung

Unsere Förderung...

Das Projekt “PATIO” wird aus Geldern unterstützt, die von der Ludwig Boltzmann Gesellschaft aus aktuellem Anlass im April 2020 bereitgestellt wurden. Ausgeschrieben durch das Open Innovation in Science Center, wurden die eigenen Institute aufgefordert, Projektideen einzureichen, die durch Covid-19 entstandenen oder verschärfte gesellschaftliche Herausforderungen adressieren. Externe Personen und ihr Erfahrungswissen sollen auf Augenhöhe in das Schaffen von Lösungsansätzen einbezogen werden.

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𝗘𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴 𝗶𝗻𝗳𝗼𝗿𝗺𝗶𝗲𝗿𝘁 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗶𝗻! 📑🙌
Aus dem Leben eines Prostatakrebs-Betroffenen

Unser Co-Forscher Leopold hat die Prostatakrebs Diagnose vor acht Jahren bekommen. Über einen Standard-Artikels erfuhr er über eine Veranstaltung, bei der die PSA-Wert Feststellung kostenlos angeboten wurde - der Wert war erhöht.

Aufgrund von gesundheitlichen Komplikationen musste Leopold lange auf die endgültige Diagnose warten. Als feststand, dass er an Prostatakrebs erkrankt war, wurde er dann gleich operiert.

Unglücklicherweise war der PSA-Wert etwas später nach der OP wieder erhöht. Leopold hatte daher zusätzlich eine Bestrahlung und eine Hormontherapie. Leider hatten die ganzen Behandlungen auch einige Nebenwirkungen zur Folge, die jedoch mit Hilfe der Ärzt*innen gering sind. 👏

Leopold ist immer zur jährlichen Gesunden-Untersuchung gegangen und hat viele Gespräche über Prostatakrebs geführt. 𝗘𝗿 𝗳𝗶𝗻𝗱𝗲𝘁 𝗲𝘀 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴, 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁 𝗴𝘂𝘁 𝗶𝗻𝗳𝗼𝗿𝗺𝗶𝗲𝗿𝘁 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗶𝗻❗️
𝗘𝗶𝗻𝗶𝗴𝗲 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲 𝗜𝗻𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗵𝗮𝘁 𝗲𝗿 𝗲𝗿𝘀𝘁 𝗶𝗺 𝗡𝗮𝗰𝗵𝗵𝗶𝗻𝗲𝗶𝗻 𝗯𝗲𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻, 𝗱𝗮𝗵𝗲𝗿 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝘀 𝗺𝗮ß𝗴𝗲𝗯𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘃𝗶𝗲𝗹𝗲 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻. 😊

#patio #prostatakrebs #patientinvolvement #publicengagement #PSAWert #Krebsdiagnose #Informationen
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𝗘𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴 𝗶𝗻𝗳𝗼𝗿𝗺𝗶𝗲𝗿𝘁 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗶𝗻! 📑🙌
Aus dem Leben eines Prostatakrebs-Betroffenen

Unser Co-Forscher Leopold hat die Prostatakrebs Diagnose vor acht Jahren bekommen. Über einen Standard-Artikels erfuhr er über eine Veranstaltung, bei der die PSA-Wert Feststellung kostenlos angeboten wurde - der Wert war erhöht.

Aufgrund von gesundheitlichen Komplikationen musste Leopold lange auf die endgültige Diagnose warten. Als feststand, dass er an Prostatakrebs erkrankt war, wurde er dann gleich operiert.

Unglücklicherweise war der PSA-Wert etwas später nach der OP wieder erhöht. Leopold hatte daher zusätzlich eine Bestrahlung und eine Hormontherapie. Leider hatten die ganzen Behandlungen auch einige Nebenwirkungen zur Folge, die jedoch mit Hilfe der Ärzt*innen gering sind. 👏

Leopold ist immer zur jährlichen Gesunden-Untersuchung gegangen und hat viele Gespräche über Prostatakrebs geführt. 𝗘𝗿 𝗳𝗶𝗻𝗱𝗲𝘁 𝗲𝘀 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴, 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁 𝗴𝘂𝘁 𝗶𝗻𝗳𝗼𝗿𝗺𝗶𝗲𝗿𝘁 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗶𝗻❗️
𝗘𝗶𝗻𝗶𝗴𝗲 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲 𝗜𝗻𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗵𝗮𝘁 𝗲𝗿 𝗲𝗿𝘀𝘁 𝗶𝗺 𝗡𝗮𝗰𝗵𝗵𝗶𝗻𝗲𝗶𝗻 𝗯𝗲𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻, 𝗱𝗮𝗵𝗲𝗿 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝘀 𝗺𝗮ß𝗴𝗲𝗯𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘃𝗶𝗲𝗹𝗲 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻. 😊

#patio #prostatakrebs #patientinvolvement #publicengagement #PSAWert #Krebsdiagnose #Informationen

𝗘𝗶𝗻 𝗽𝗮𝗮𝗿 𝗘𝗶𝗻𝗯𝗹𝗶𝗰𝗸𝗲 𝗛𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗞𝘂𝗹𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻! 🙌

Am Dienstag, den 27. Juli, haben wir - das Kernteam von PATIO – uns zu einem Videodreh zusammengefunden. 😊

Wir haben uns sehr darüber gefreut, uns nach längerer Zeit wieder von Angesicht zu Angesicht zu sehen statt nur über dem Bildschirm. Alles unter Einhaltung der 3-G Regelungen versteht sich. 😉

Das Wetter hat es zudem gut mit uns gemeint und so konnten wir die Videos bei strahlendem Sonnenschein drehen. ☀️
In den Aufnahmen hat jede*r von uns ein bisschen etwas über sich und seine/ihre Verbindung zum Projekt erzählt.

𝗗𝘂 𝗸𝗮𝗻𝗻𝘀𝘁 𝗗𝗶𝗰𝗵 𝗮𝗹𝘀𝗼 𝗱𝗮𝗿𝗮𝘂𝗳 𝗳𝗿𝗲𝘂𝗲𝗻, 𝗯𝗮𝗹𝗱 𝗲𝘁𝘄𝗮𝘀 𝗺𝗲𝗵𝗿 ü𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗮𝘀 𝗞𝗲𝗿𝗻𝘁𝗲𝗮𝗺 𝘃𝗼𝗻 𝗣𝗔𝗧𝗜𝗢 𝘇𝘂 𝗲𝗿𝗳𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝘃𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗶𝗲𝗱𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗭𝘂𝗴ä𝗻𝗴𝗲 𝘇𝘂𝗺 𝗧𝗵𝗲𝗺𝗮 𝗣𝗿𝗼𝘀𝘁𝗮𝘁𝗮𝗸𝗿𝗲𝗯𝘀 𝗯𝗲𝘀𝘀𝗲𝗿 𝗸𝗲𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗹𝗲𝗿𝗻𝗲𝗻. 👏

#patio #prostatakrebs #patientinvolvement #publicengagement #videodreh #hinterdenkulissen
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𝗛𝗮𝘀𝘁 𝗗𝘂 𝘀𝗰𝗵𝗼𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗕𝗲𝗶𝘁𝗿𝗮𝗴 𝘇𝘂 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲𝗺 𝗖𝗼-𝗙𝗼𝗿𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗧𝗵𝗼𝗺𝗮𝘀 𝗴𝗲𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻?

Er bekam die Diagnose Prostatakrebs am 10. Geburtstag seiner Tochter - das war bereits seine zweite Krebserkrankung...😔

In dem Beitrag erzählt er seine Geschichte!
https://facebook.com/patio.projekt/posts/…𝗠𝗲𝗶𝗻 (𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀)𝗪𝗲𝗴 𝗺𝗶𝘁 𝗞𝗿𝗲𝗯𝘀…

Die Vorbereitungen laufen – am Samstag feiern wir den 𝟭𝟬. 𝗚𝗲𝗯𝘂𝗿𝘁𝘀𝘁𝗮𝗴 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲𝗿 𝗧𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿, der erste zweistellige Geburtstag. Alle sind aufgeregt … heute ist aber schon der richtige Geburtstag!
Ich muss noch telefonieren – die 𝗕𝗲𝗳𝘂𝗻𝗱𝗯𝗲𝘀𝗽𝗿𝗲𝗰𝗵𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗣𝗿𝗼𝘀𝘁𝗮𝘁𝗮𝗯𝗶𝗼𝗽𝘀𝗶𝗲 habe ich telefonisch vereinbart. Ich bleibe im Auto vor dem Haus sitzen, wähle die Nummer und behalte dann nur noch Gesprächsfetzen im Kopf …

„𝗜𝗵𝗿 𝗕𝗲𝗳𝘂𝗻𝗱 𝗶𝘀𝘁 𝗹𝗲𝗶𝗱𝗲𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘀𝗼 𝗮𝘂𝘀𝗴𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻, 𝘄𝗶𝗲 𝗲𝗿𝗵𝗼𝗳𝗳𝘁“ - „von 10 Stanzen sind acht positiv“. Alles weitere weiß ich nicht mehr so genau. Ja, ich habe Kommunikationserfahrung … ich werde mich schon gut aus dem Gespräch „rausgeredet“ haben; will alleine sein, will nachspüren, was das jetzt für mich bedeutet. 𝗘𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝘇𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲 𝗞𝗿𝗲𝗯𝘀𝗱𝗶𝗮𝗴𝗻𝗼𝘀𝗲 – bei der ersten habe ich entschieden, es für mich zu behalten.
Alleine zu kämpfen, alleine zu kotzen, alleine zu weinen – dafür auch, mich alleine zu freuen, wie ich dann Jahr für Jahr überlebt habe. Und die Zeit dazwischen habe ich mein Unwohlsein, meine Zurückgezogenheit oft mit einem „… das ist eine andere Geschichte …“ gegenüber den Menschen abgetan, die sich um mich sorgten.

Ich bin jetzt zuhause – das bunte Treiben der Kinder umgibt mich; „Geburtstagfeeling“ liegt in der Luft. Meine Tochter ist so glücklich, groß zu sein, sie umarmt mich fest und fragt, wo denn mein Geburtstagsgeschenk für sie sei. Ich habe Tränen in den Augen, bin durcheinander … ja, oh Gott, ich habe es im Auto liegen gelassen. Ich geh´ zurück und gehe einmal, zweimal um den Häuserblock und versuche, eine Strategie zu finden. 𝗪𝗶𝗲 𝗺ö𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗲𝘀 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗺𝗮𝗹 𝗮𝗻𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻?

Ist das die zweite Chance von der man so oft spricht? 𝗪𝗶𝗲𝘀𝗼 𝗵𝗮𝗯𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝘇𝘄𝗲𝗶 𝗞𝗿𝗲𝗯𝘀𝗱𝗶𝗮𝗴𝗻𝗼𝘀𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗲𝗶𝗻𝘇𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗟𝗼𝘁𝘁𝗼𝗴𝗲𝘄𝗶𝗻𝗻 … 𝗱𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗳𝗮𝗶𝗿! Ich stehe wieder vor der Wohnungstür - komme jetzt unentdeckt bis in das Esszimmer, wo meine Frau schon den Geburtstagstisch hergerichtet hat. Ich stelle mein Geschenk dazu und möchte etwas sagen, da fällt mir meine Frau ins Wort „Hast angerufen, der Befund ist okay?“

Im Bruchteil einer Sekunde treffe ich die Entscheidung, diesmal nicht alleine sein zu wollen, gemeinsam die Stärke zu suchen und nicht erst Jahre später die Freund*innen und damals, meine Frau - noch als meine Freundin einzuweihen. So sage ich mit größter Zuversicht, wie es mir im Moment möglich ist „Leider nein, ich habe Prostatakrebs, einen ziemlich aggressiven dazu, aber ich werde es schaffen, wie schon einmal …“

𝗔𝗯𝗲𝗿 𝗮𝗻 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗺 𝗧𝗮𝗴 𝘄𝘂𝗿𝗱𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝟭𝟬. 𝗚𝗲𝗯𝘂𝗿𝘁𝘀𝘁𝗮𝗴 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲𝗿 𝗧𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿 𝗴𝗲𝗳𝗲𝗶𝗲𝗿𝘁 – 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗿 𝗧𝗮𝗴 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝗶𝗵𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗿𝗲𝗯𝘀𝗱𝗶𝗮𝗴𝗻𝗼𝘀𝗲. Erst zehn Tage später haben meine Frau und ich die Kinder sowie die Familie informiert, nachdem restliche Fragen und Details geklärt waren. Wie gesagt, für einen 10. Geburtstag gibt es keine zweite Chance, der ist einmalig, aber Krebsdiagnosen können öfters passieren – leider.

𝗦𝗶𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲 𝘀𝗽ä𝘁𝗲𝗿 – 𝗶𝗰𝗵 𝗯𝗶𝗻 𝘀𝗼 𝗱𝗮𝗻𝗸𝗯𝗮𝗿 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗧𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿, 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿 𝗮𝘂𝗳𝘄𝗮𝗰𝗵𝘀𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻! 𝗜𝗵𝗿 ä𝗹𝘁𝗲𝗿 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗸ö𝗻𝗻𝗲𝗻, 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗱ü𝗿𝗳𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗺𝗶𝗰𝗵!
Ich bin auch dankbar gegenüber der Medizin, dass diese oft noch ein Ass im Ärmel hat, wenn es von den Labor-Werten her knapp wird.
Und ich bin liebevoll dankbar für meine Frau, die dem Spruch, den ich in einer Selbsthilfegruppe gehört habe, Lügen straft: „Die Prostata ist das Herz des Mannes!“. Nein, das Herz eines liebenden Mannes ist das Herz der tiefen Verbundenheit und des Vertrauens zu seiner Frau, seiner Partnerin, die es dann gemeinsam schaffen, neue Dimensionen der Liebe abseits der Sexualität zu finden.

- Mag. Thomas Fröhlich -

#patio #prostatakrebs #patientinvolvement #publicengagement #krebsdiagnose #hoffnung #geschichte
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𝗛𝗮𝘀𝘁 𝗗𝘂 𝘀𝗰𝗵𝗼𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗕𝗲𝗶𝘁𝗿𝗮𝗴 𝘇𝘂 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲𝗺 𝗖𝗼-𝗙𝗼𝗿𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗧𝗵𝗼𝗺𝗮𝘀 𝗴𝗲𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻?

Er bekam die Diagnose Prostatakrebs am 10. Geburtstag seiner Tochter - das war bereits seine zweite Krebserkrankung...😔

In dem Beitrag erzählt er seine Geschichte!
https://www.facebook.com/patio.projekt/posts/281684183756854

𝗚𝗹ü𝗰𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗮𝗺 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗶𝗻! 🥰
Aus dem Leben eines Prostatakrebs-Betroffenen

Thomas ist seit letztem Herbst als Co-Forscher bei PATIO dabei.
𝟮𝟬𝟭𝟰 𝗯𝗲𝗸𝗮𝗺 𝗱𝗲𝗿 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝟱𝟳-𝗝ä𝗵𝗿𝗶𝗴𝗲 𝗱𝗶𝗲 𝗗𝗶𝗮𝗴𝗻𝗼𝘀𝗲 𝗣𝗿𝗼𝘀𝘁𝗮𝘁𝗮𝗸𝗿𝗲𝗯𝘀. Bereits seit seinem 40. Lebensjahr lässt er regelmäßig seinen PSA-Wert testen – ein erhöhter PSA-Wert wurde jedoch bei einer Untersuchung außerhalb des Rhythmus festgestellt. Nach einer anschließenden Biopsie folgte leider die klare Diagnose ‚Krebs‘. 😔

𝗗𝗶𝗲 𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴 𝗳ü𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗢𝗽𝗲𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝘇𝘂𝗿 𝗘𝗻𝘁𝗳𝗲𝗿𝗻𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗣𝗿𝗼𝘀𝘁𝗮𝘁𝗮 𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱 𝗳ü𝗿 𝗧𝗵𝗼𝗺𝗮𝘀 𝘀𝗰𝗵𝗻𝗲𝗹𝗹 𝗳𝗲𝘀𝘁. 𝗘𝗿 𝗵𝗮𝘁𝘁𝗲 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝘀 𝘇𝘂𝘃𝗼𝗿 𝗴𝘂𝘁 𝗶𝗻𝗳𝗼𝗿𝗺𝗶𝗲𝗿𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗮𝗿 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗮𝘂𝗰𝗵 ü𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗡𝗲𝗯𝗲𝗻𝘄𝗶𝗿𝗸𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗶𝗺 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗲𝗻.
Etwas später folgte zusätzlich eine Strahlen-Therapie. Drei Jahre danach sinkt der PSA-Wert glücklicherweise noch immer und befindet sich aktuell bei 0.06. 🙌

𝗧𝗿𝗼𝘁𝘇 𝗱𝗲𝗿 𝘀𝗰𝗵𝘄𝗶𝗲𝗿𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗭𝗲𝗶𝘁 𝘄ä𝗵𝗿𝗲𝗻𝗱 𝗱𝗲𝗿 𝗧𝗵𝗲𝗿𝗮𝗽𝗶𝗲 𝗵𝗮𝘁 𝗧𝗵𝗼𝗺𝗮𝘀 𝘀𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝘄𝗶𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘃𝗲𝗿𝗹𝗼𝗿𝗲𝗻! „Es sind die Nebenwirkungen der Behandlung, die mir zu schaffen machen, die mich aber nicht mutlos machen – auch wenn sie die Lebensqualität einschränken. 𝗜𝗺𝗺𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻 𝗵𝗮𝗯𝗲 𝗶𝗰𝗵 ‚𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻‘.“ 🤗

#patio #prostatakrebs #patientinvolvement #publicengagement #krebsdiagnose #psawert #lebenswille
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𝗚𝗹ü𝗰𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗮𝗺 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗶𝗻! 🥰
Aus dem Leben eines Prostatakrebs-Betroffenen

Thomas ist seit letztem Herbst als Co-Forscher bei PATIO dabei.
𝟮𝟬𝟭𝟰 𝗯𝗲𝗸𝗮𝗺 𝗱𝗲𝗿 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝟱𝟳-𝗝ä𝗵𝗿𝗶𝗴𝗲 𝗱𝗶𝗲 𝗗𝗶𝗮𝗴𝗻𝗼𝘀𝗲 𝗣𝗿𝗼𝘀𝘁𝗮𝘁𝗮𝗸𝗿𝗲𝗯𝘀. Bereits seit seinem 40. Lebensjahr lässt er regelmäßig seinen PSA-Wert testen – ein erhöhter PSA-Wert wurde jedoch bei einer Untersuchung außerhalb des Rhythmus festgestellt. Nach einer anschließenden Biopsie folgte leider die klare Diagnose ‚Krebs‘. 😔

𝗗𝗶𝗲 𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴 𝗳ü𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗢𝗽𝗲𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝘇𝘂𝗿 𝗘𝗻𝘁𝗳𝗲𝗿𝗻𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗣𝗿𝗼𝘀𝘁𝗮𝘁𝗮 𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱 𝗳ü𝗿 𝗧𝗵𝗼𝗺𝗮𝘀 𝘀𝗰𝗵𝗻𝗲𝗹𝗹 𝗳𝗲𝘀𝘁. 𝗘𝗿 𝗵𝗮𝘁𝘁𝗲 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝘀 𝘇𝘂𝘃𝗼𝗿 𝗴𝘂𝘁 𝗶𝗻𝗳𝗼𝗿𝗺𝗶𝗲𝗿𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗮𝗿 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗮𝘂𝗰𝗵 ü𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗡𝗲𝗯𝗲𝗻𝘄𝗶𝗿𝗸𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗶𝗺 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗲𝗻.
Etwas später folgte zusätzlich eine Strahlen-Therapie. Drei Jahre danach sinkt der PSA-Wert glücklicherweise noch immer und befindet sich aktuell bei 0.06. 🙌

𝗧𝗿𝗼𝘁𝘇 𝗱𝗲𝗿 𝘀𝗰𝗵𝘄𝗶𝗲𝗿𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗭𝗲𝗶𝘁 𝘄ä𝗵𝗿𝗲𝗻𝗱 𝗱𝗲𝗿 𝗧𝗵𝗲𝗿𝗮𝗽𝗶𝗲 𝗵𝗮𝘁 𝗧𝗵𝗼𝗺𝗮𝘀 𝘀𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝘄𝗶𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘃𝗲𝗿𝗹𝗼𝗿𝗲𝗻! „Es sind die Nebenwirkungen der Behandlung, die mir zu schaffen machen, die mich aber nicht mutlos machen – auch wenn sie die Lebensqualität einschränken. 𝗜𝗺𝗺𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻 𝗵𝗮𝗯𝗲 𝗶𝗰𝗵 ‚𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻‘.“ 🤗

#patio #prostatakrebs #patientinvolvement #publicengagement #krebsdiagnose #psawert #lebenswille

𝗣𝗿𝗼𝘀𝘁𝗮𝘁𝗮𝗸𝗿𝗲𝗯𝘀 𝗸𝘂𝗿𝘇 𝗲𝗿𝗸𝗹ä𝗿𝘁!

Wir wollen die Grundlagen rund um Prostatakrebs kurz und verständlich erklären. Was ist also Prostatakrebs? 🤔

👉 𝗣𝗿𝗼𝘀𝘁𝗮𝘁𝗮𝗸𝗿𝗲𝗯𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗵ä𝘂𝗳𝗶𝗴𝘀𝘁𝗲 𝗞𝗿𝗲𝗯𝘀𝗲𝗿𝗸𝗿𝗮𝗻𝗸𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗲𝗶 𝗠ä𝗻𝗻𝗲𝗿𝗻 𝗶𝗻 Ö𝘀𝘁𝗲𝗿𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵. Jedes Jahr gibt es zwischen 5000 und 6000 Neuerkrankungen, Tendenz steigend (Quelle: Statistik Austria).

👉 𝗕𝗲𝗶 𝗣𝗿𝗼𝘀𝘁𝗮𝘁𝗮𝗸𝗿𝗲𝗯𝘀 𝘃𝗲𝗿𝗺𝗲𝗵𝗿𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗭𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗣𝗿𝗼𝘀𝘁𝗮𝘁𝗮 𝗮𝘂𝗳 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗪𝗲𝗶𝘀𝗲, 𝗱𝗶𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗞ö𝗿𝗽𝗲𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴 𝗸𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗸𝗮𝗻𝗻. Es sind nicht nur zu viele Prostatazellen, sie erfüllen auch nicht mehr die vorgesehenen Aufgaben.

👉 Gefährlich wird die Situation, wenn sich die veränderten und schädlichen Zellen auch in andere Stellen des Körpers ausbreiten.

👉 Die gute Nachricht ist: 𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗣𝗿𝗼𝘀𝘁𝗮𝘁𝗮𝗸𝗿𝗲𝗯𝘀 𝗯𝗲𝗶 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝘂𝗰𝗵𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗳𝗿ü𝗵 𝗲𝗿𝗸𝗮𝗻𝗻𝘁 𝘄𝗶𝗿𝗱, 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗱𝗶𝗲 𝗕𝗲𝗵𝗮𝗻𝗱𝗹𝘂𝗻𝗴𝘀𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝘀𝗲𝗵𝗿 𝘃𝗶𝗲𝗹𝘃𝗲𝗿𝘀𝗽𝗿𝗲𝗰𝗵𝗲𝗻𝗱.

Es ist daher unglaublich wichtig, rechtzeig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen - am besten bereits ab dem 45. Lebensjahr einmal im Jahr! 🙌

#patio #prostatakrebs #patientinvolvement #publicengagement #Medizin #Wissen #krebserkrankung
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𝗣𝗿𝗼𝘀𝘁𝗮𝘁𝗮𝗸𝗿𝗲𝗯𝘀 𝗸𝘂𝗿𝘇 𝗲𝗿𝗸𝗹ä𝗿𝘁!

Wir wollen die Grundlagen rund um Prostatakrebs kurz und verständlich erklären. Was ist also Prostatakrebs? 🤔

👉 𝗣𝗿𝗼𝘀𝘁𝗮𝘁𝗮𝗸𝗿𝗲𝗯𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗵ä𝘂𝗳𝗶𝗴𝘀𝘁𝗲 𝗞𝗿𝗲𝗯𝘀𝗲𝗿𝗸𝗿𝗮𝗻𝗸𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗲𝗶 𝗠ä𝗻𝗻𝗲𝗿𝗻 𝗶𝗻 Ö𝘀𝘁𝗲𝗿𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵. Jedes Jahr gibt es zwischen 5000 und 6000 Neuerkrankungen, Tendenz steigend (Quelle: Statistik Austria).

👉 𝗕𝗲𝗶 𝗣𝗿𝗼𝘀𝘁𝗮𝘁𝗮𝗸𝗿𝗲𝗯𝘀 𝘃𝗲𝗿𝗺𝗲𝗵𝗿𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗭𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗣𝗿𝗼𝘀𝘁𝗮𝘁𝗮 𝗮𝘂𝗳 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗪𝗲𝗶𝘀𝗲, 𝗱𝗶𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗞ö𝗿𝗽𝗲𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴 𝗸𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗸𝗮𝗻𝗻. Es sind nicht nur zu viele Prostatazellen, sie erfüllen auch nicht mehr die vorgesehenen Aufgaben.

👉 Gefährlich wird die Situation, wenn sich die veränderten und schädlichen Zellen auch in andere Stellen des Körpers ausbreiten.

👉 Die gute Nachricht ist: 𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗣𝗿𝗼𝘀𝘁𝗮𝘁𝗮𝗸𝗿𝗲𝗯𝘀 𝗯𝗲𝗶 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝘂𝗰𝗵𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗳𝗿ü𝗵 𝗲𝗿𝗸𝗮𝗻𝗻𝘁 𝘄𝗶𝗿𝗱, 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗱𝗶𝗲 𝗕𝗲𝗵𝗮𝗻𝗱𝗹𝘂𝗻𝗴𝘀𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝘀𝗲𝗵𝗿 𝘃𝗶𝗲𝗹𝘃𝗲𝗿𝘀𝗽𝗿𝗲𝗰𝗵𝗲𝗻𝗱.

Es ist daher unglaublich wichtig, rechtzeig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen - am besten bereits ab dem 45. Lebensjahr einmal im Jahr! 🙌

#patio #prostatakrebs #patientinvolvement #publicengagement #Medizin #Wissen #krebserkrankung

𝗠𝗲𝗶𝗻 (𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀)𝗪𝗲𝗴 𝗺𝗶𝘁 𝗞𝗿𝗲𝗯𝘀…

Die Vorbereitungen laufen – am Samstag feiern wir den 𝟭𝟬. 𝗚𝗲𝗯𝘂𝗿𝘁𝘀𝘁𝗮𝗴 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲𝗿 𝗧𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿, der erste zweistellige Geburtstag. Alle sind aufgeregt … heute ist aber schon der richtige Geburtstag!
Ich muss noch telefonieren – die 𝗕𝗲𝗳𝘂𝗻𝗱𝗯𝗲𝘀𝗽𝗿𝗲𝗰𝗵𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗣𝗿𝗼𝘀𝘁𝗮𝘁𝗮𝗯𝗶𝗼𝗽𝘀𝗶𝗲 habe ich telefonisch vereinbart. Ich bleibe im Auto vor dem Haus sitzen, wähle die Nummer und behalte dann nur noch Gesprächsfetzen im Kopf …

„𝗜𝗵𝗿 𝗕𝗲𝗳𝘂𝗻𝗱 𝗶𝘀𝘁 𝗹𝗲𝗶𝗱𝗲𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘀𝗼 𝗮𝘂𝘀𝗴𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻, 𝘄𝗶𝗲 𝗲𝗿𝗵𝗼𝗳𝗳𝘁“ - „von 10 Stanzen sind acht positiv“. Alles weitere weiß ich nicht mehr so genau. Ja, ich habe Kommunikationserfahrung … ich werde mich schon gut aus dem Gespräch „rausgeredet“ haben; will alleine sein, will nachspüren, was das jetzt für mich bedeutet. 𝗘𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝘇𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲 𝗞𝗿𝗲𝗯𝘀𝗱𝗶𝗮𝗴𝗻𝗼𝘀𝗲 – bei der ersten habe ich entschieden, es für mich zu behalten.
Alleine zu kämpfen, alleine zu kotzen, alleine zu weinen – dafür auch, mich alleine zu freuen, wie ich dann Jahr für Jahr überlebt habe. Und die Zeit dazwischen habe ich mein Unwohlsein, meine Zurückgezogenheit oft mit einem „… das ist eine andere Geschichte …“ gegenüber den Menschen abgetan, die sich um mich sorgten.

Ich bin jetzt zuhause – das bunte Treiben der Kinder umgibt mich; „Geburtstagfeeling“ liegt in der Luft. Meine Tochter ist so glücklich, groß zu sein, sie umarmt mich fest und fragt, wo denn mein Geburtstagsgeschenk für sie sei. Ich habe Tränen in den Augen, bin durcheinander … ja, oh Gott, ich habe es im Auto liegen gelassen. Ich geh´ zurück und gehe einmal, zweimal um den Häuserblock und versuche, eine Strategie zu finden. 𝗪𝗶𝗲 𝗺ö𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗲𝘀 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗺𝗮𝗹 𝗮𝗻𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻?

Ist das die zweite Chance von der man so oft spricht? 𝗪𝗶𝗲𝘀𝗼 𝗵𝗮𝗯𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝘇𝘄𝗲𝗶 𝗞𝗿𝗲𝗯𝘀𝗱𝗶𝗮𝗴𝗻𝗼𝘀𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗲𝗶𝗻𝘇𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗟𝗼𝘁𝘁𝗼𝗴𝗲𝘄𝗶𝗻𝗻 … 𝗱𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗳𝗮𝗶𝗿! Ich stehe wieder vor der Wohnungstür - komme jetzt unentdeckt bis in das Esszimmer, wo meine Frau schon den Geburtstagstisch hergerichtet hat. Ich stelle mein Geschenk dazu und möchte etwas sagen, da fällt mir meine Frau ins Wort „Hast angerufen, der Befund ist okay?“

Im Bruchteil einer Sekunde treffe ich die Entscheidung, diesmal nicht alleine sein zu wollen, gemeinsam die Stärke zu suchen und nicht erst Jahre später die Freund*innen und damals, meine Frau - noch als meine Freundin einzuweihen. So sage ich mit größter Zuversicht, wie es mir im Moment möglich ist „Leider nein, ich habe Prostatakrebs, einen ziemlich aggressiven dazu, aber ich werde es schaffen, wie schon einmal …“

𝗔𝗯𝗲𝗿 𝗮𝗻 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗺 𝗧𝗮𝗴 𝘄𝘂𝗿𝗱𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝟭𝟬. 𝗚𝗲𝗯𝘂𝗿𝘁𝘀𝘁𝗮𝗴 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲𝗿 𝗧𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿 𝗴𝗲𝗳𝗲𝗶𝗲𝗿𝘁 – 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗿 𝗧𝗮𝗴 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝗶𝗵𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗿𝗲𝗯𝘀𝗱𝗶𝗮𝗴𝗻𝗼𝘀𝗲. Erst zehn Tage später haben meine Frau und ich die Kinder sowie die Familie informiert, nachdem restliche Fragen und Details geklärt waren. Wie gesagt, für einen 10. Geburtstag gibt es keine zweite Chance, der ist einmalig, aber Krebsdiagnosen können öfters passieren – leider.

𝗦𝗶𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲 𝘀𝗽ä𝘁𝗲𝗿 – 𝗶𝗰𝗵 𝗯𝗶𝗻 𝘀𝗼 𝗱𝗮𝗻𝗸𝗯𝗮𝗿 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗧𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿, 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿 𝗮𝘂𝗳𝘄𝗮𝗰𝗵𝘀𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻! 𝗜𝗵𝗿 ä𝗹𝘁𝗲𝗿 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗸ö𝗻𝗻𝗲𝗻, 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗱ü𝗿𝗳𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗺𝗶𝗰𝗵!
Ich bin auch dankbar gegenüber der Medizin, dass diese oft noch ein Ass im Ärmel hat, wenn es von den Labor-Werten her knapp wird.
Und ich bin liebevoll dankbar für meine Frau, die dem Spruch, den ich in einer Selbsthilfegruppe gehört habe, Lügen straft: „Die Prostata ist das Herz des Mannes!“. Nein, das Herz eines liebenden Mannes ist das Herz der tiefen Verbundenheit und des Vertrauens zu seiner Frau, seiner Partnerin, die es dann gemeinsam schaffen, neue Dimensionen der Liebe abseits der Sexualität zu finden.

- Mag. Thomas Fröhlich -

#patio #prostatakrebs #patientinvolvement #publicengagement #krebsdiagnose #hoffnung #geschichte
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𝗠𝗲𝗶𝗻 (𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀)𝗪𝗲𝗴 𝗺𝗶𝘁 𝗞𝗿𝗲𝗯𝘀…

Die Vorbereitungen laufen – am Samstag feiern wir den 𝟭𝟬. 𝗚𝗲𝗯𝘂𝗿𝘁𝘀𝘁𝗮𝗴 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲𝗿 𝗧𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿, der erste zweistellige Geburtstag. Alle sind aufgeregt … heute ist aber schon der richtige Geburtstag!
Ich muss noch telefonieren – die 𝗕𝗲𝗳𝘂𝗻𝗱𝗯𝗲𝘀𝗽𝗿𝗲𝗰𝗵𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗣𝗿𝗼𝘀𝘁𝗮𝘁𝗮𝗯𝗶𝗼𝗽𝘀𝗶𝗲 habe ich telefonisch vereinbart. Ich bleibe im Auto vor dem Haus sitzen, wähle die Nummer und behalte dann nur noch Gesprächsfetzen im Kopf … 

„𝗜𝗵𝗿 𝗕𝗲𝗳𝘂𝗻𝗱 𝗶𝘀𝘁 𝗹𝗲𝗶𝗱𝗲𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘀𝗼 𝗮𝘂𝘀𝗴𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻, 𝘄𝗶𝗲 𝗲𝗿𝗵𝗼𝗳𝗳𝘁“ - „von 10 Stanzen sind acht positiv“. Alles weitere weiß ich nicht mehr so genau. Ja, ich habe Kommunikationserfahrung … ich werde mich schon gut aus dem Gespräch „rausgeredet“ haben; will alleine sein, will nachspüren, was das jetzt für mich bedeutet. 𝗘𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝘇𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲 𝗞𝗿𝗲𝗯𝘀𝗱𝗶𝗮𝗴𝗻𝗼𝘀𝗲 – bei der ersten habe ich entschieden, es für mich zu behalten.
Alleine zu kämpfen, alleine zu kotzen, alleine zu weinen – dafür auch, mich alleine zu freuen, wie ich dann Jahr für Jahr überlebt habe. Und die Zeit dazwischen habe ich mein Unwohlsein, meine Zurückgezogenheit oft mit einem „… das ist eine andere Geschichte …“ gegenüber den Menschen abgetan, die sich um mich sorgten.

Ich bin jetzt zuhause – das bunte Treiben der Kinder umgibt mich; „Geburtstagfeeling“ liegt in der Luft. Meine Tochter ist so glücklich, groß zu sein, sie umarmt mich fest und fragt, wo denn mein Geburtstagsgeschenk für sie sei. Ich habe Tränen in den Augen, bin durcheinander … ja, oh Gott, ich habe es im Auto liegen gelassen. Ich geh´ zurück und gehe einmal, zweimal um den Häuserblock und versuche, eine Strategie zu finden. 𝗪𝗶𝗲 𝗺ö𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗲𝘀 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗺𝗮𝗹 𝗮𝗻𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻?

Ist das die zweite Chance von der man so oft spricht? 𝗪𝗶𝗲𝘀𝗼 𝗵𝗮𝗯𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝘇𝘄𝗲𝗶 𝗞𝗿𝗲𝗯𝘀𝗱𝗶𝗮𝗴𝗻𝗼𝘀𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗲𝗶𝗻𝘇𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗟𝗼𝘁𝘁𝗼𝗴𝗲𝘄𝗶𝗻𝗻 … 𝗱𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗳𝗮𝗶𝗿! Ich stehe wieder vor der Wohnungstür - komme jetzt unentdeckt bis in das Esszimmer, wo meine Frau schon den Geburtstagstisch hergerichtet hat. Ich stelle mein Geschenk dazu und möchte etwas sagen, da fällt mir meine Frau ins Wort „Hast angerufen, der Befund ist okay?“

Im Bruchteil einer Sekunde treffe ich die Entscheidung, diesmal nicht alleine sein zu wollen, gemeinsam die Stärke zu suchen und nicht erst Jahre später die Freund*innen und damals, meine Frau - noch als meine Freundin einzuweihen. So sage ich mit größter Zuversicht, wie es mir im Moment möglich ist „Leider nein, ich habe Prostatakrebs, einen ziemlich aggressiven dazu, aber ich werde es schaffen, wie schon einmal …“

𝗔𝗯𝗲𝗿 𝗮𝗻 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗺 𝗧𝗮𝗴 𝘄𝘂𝗿𝗱𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝟭𝟬. 𝗚𝗲𝗯𝘂𝗿𝘁𝘀𝘁𝗮𝗴 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲𝗿 𝗧𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿 𝗴𝗲𝗳𝗲𝗶𝗲𝗿𝘁 – 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗿 𝗧𝗮𝗴 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝗶𝗵𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗿𝗲𝗯𝘀𝗱𝗶𝗮𝗴𝗻𝗼𝘀𝗲. Erst zehn Tage später haben meine Frau und ich die Kinder sowie die Familie informiert, nachdem restliche Fragen und Details geklärt waren. Wie gesagt, für einen 10. Geburtstag gibt es keine zweite Chance, der ist einmalig, aber Krebsdiagnosen können öfters passieren – leider.

𝗦𝗶𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲 𝘀𝗽ä𝘁𝗲𝗿 – 𝗶𝗰𝗵 𝗯𝗶𝗻 𝘀𝗼 𝗱𝗮𝗻𝗸𝗯𝗮𝗿 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗧𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿, 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿 𝗮𝘂𝗳𝘄𝗮𝗰𝗵𝘀𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻! 𝗜𝗵𝗿 ä𝗹𝘁𝗲𝗿 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗸ö𝗻𝗻𝗲𝗻, 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗱ü𝗿𝗳𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗺𝗶𝗰𝗵!
Ich bin auch dankbar gegenüber der Medizin, dass diese oft noch ein Ass im Ärmel hat, wenn es von den Labor-Werten her knapp wird.
Und ich bin liebevoll dankbar für meine Frau, die dem Spruch, den ich in einer Selbsthilfegruppe gehört habe, Lügen straft: „Die Prostata ist das Herz des Mannes!“. Nein, das Herz eines liebenden Mannes ist das Herz der tiefen Verbundenheit und des Vertrauens zu seiner Frau, seiner Partnerin, die es dann gemeinsam schaffen, neue Dimensionen der Liebe abseits der Sexualität zu finden.

- Mag. Thomas Fröhlich -

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